SAFE CERTAIN Hygienekonzept-Guideline – körpernahe Dienstleistungen

Diese spezielle Guideline verdeutlicht Ihnen Schritt für Schritt die Anforderungen an Betriebe, welche körpernahe Dienstleistungen anbieten.  Im Verlauf der einzelnen Schritte können Sie Bestellungen der entsprechenden Tools und auch des Hygienekonzeptes vornehmen, um den Hygienekonzeptanforderungen, welche spätestens ab dem 23.08.2021 gelten, gerecht zu werden.

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1 Rechtsgrundlagen sowie Informationsgrundlagen

Die Guideline basiert auf folgenden Rechts- bzw. Informationsgrundlagen:

2 Gefährdungsbeurteilung und Hygienekonzept

Im Rahmen der Corona-Krise und der damit verbundenen Corona-Schutzverordnungen ist eine spezielle Gefährdungsbeurteilung für Betriebe erforderlich, die körpernahe Dienstleistungen ausführen.  Weiterhin muss ein schriftliches Hygienekonzept vorliegen.

Sie haben noch keine schriftliche Gefährdungsbeurteilung oder ein Hygienekonzept vorliegen? Gerne können wir diese mit Ihnen zusammen im Rahmen eines Online-Webinars erstellen und gleichsam unterweisen. Bitte mache Sie gern folgende Angaben, um teilzunehmen:

Preise:

  • Sicherheitsbewertung: 39,-€
  • Hygienekonzept: 59,-€

3 Arbeitsplatzgestaltung

Der Arbeitsplatz ist so zu gestalten, dass ein Infektionsrisiko im Generellen vermeiden wird.  Die kann wie folgt gewährleistet werden:

Vermeidung von Kontakten

  • Jeder Arbeitsplatz hat einen Aktionsradius von 1,5m zum den angrenzenden Arbeitsplätzen aufzuweisen.
    • Dies gilt für alle Arbeitsbereiche – somit auch für den Waschbereich.
    • Dies gilt auch für die Aufenthaltsplätze im Pausenraum (Ideal wäre, dass nur je 1 Mitarbeiter sich im Pausenraum aufhält)
    • Dies gilt auch für jeden Sanitärbereich.
  • Kann begründet der unter 2.1.1 bezeichnete Abstand nicht eingehalten werden, so können vorzugsweise transparente Abtrennungen angebracht werden. Hierbei gibt es konkrete Vorgaben:
    • Mindesthöhe: 1,50 Meter zwischen sitzenden Personen, 2 Meter zwischen stehenden Personen.
    • Die Breite richtet sich nach der Bewegungsfläche der Beschäftigten plus Sicherheitsaufschlag von 30 cm links und rechts.
    • Ein vollständiger Raumluftaustauschmuss weiterhin gegeben sein.
    • Es dürfen keine zusätzlichen gefahren zum Beispiel durch scharfe Kanten oder Stolpern entstehen.
  • Jeder Mitarbeiter bedient einen Kunden bezüglich aller Dienstleistungsfaktoren – ein Arbeiten mit mehreren Mitarbeitern an einem Kunden soll vermeiden werden.
  • Die Aufenthaltszeit des Kunden im Salon soll möglichst geringgehalten werden. Folglich sollen zeitausladende Service-Leistungen vermieden werden – ehr ist das Ziel in Effizienzbedienungen zu sehen.
  • Der Aufenthalt von Kunden, Mitarbeitern und weiteren Beteiligten soll sich auf die effizienten Personen beziehen. Ein gemeinsamer Aufenthalt in den Räumen – beispielsweise aus rein sozialkompetenten Gründen – soll vermieden werden.
  • Personenabstand
    • Grundsätzlich muss der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden. Das gilt für den Kontakt der Beschäftigten untereinander, zu Kundinnen und Kunden sowie zu anderen Personen.
    • Zum Einhalten des Abstands sollen Markierungen angebracht werden, zum Beispiel Bodenmarkierungen oder Absperrband.
  • Personenansammlungen sind im Salon oder Studio zu vermeiden.
  • Wartezeiten sollten vermieden werden.

Büro-Organisation

Wenn Bürotätigkeiten im Salon oder Studio durchgeführt werden, sollten die Räume vorrangig einzeln belegt werden. Wenn Doppel- oder Mehrfachbelegung aus betrieblichen Gründen nicht vermieden werden können, sind Abstände von mindestens 1,5 Metern einzuhalten und Lüftungsmaßnahmen durchzuführen.

Besprechungen, Schulungen von Beschäftigten, Prüfungen

Besprechungen oder Personalschulungen in Präsenz sollten auf das betrieblich notwendige Maß reduziert und nur unter Infektionsschutzmaßnahmen durchgeführt werden.

Für die Betreuung der Auszubildenden oder für Prüfungen sowie für praktische Schulungen oder die Einarbeitung Beschäftigter gelten die beschriebenen Schutzmaßnahmen analog. Die BGW und der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks haben gemeinsam Empfehlungen für Gesellenprüfungen im Friseurhandwerk zusammengestellt:

Empfehlungen für Gesellen-prüfungen

Zeitschriften und Bewirtung

Werden Zeitschriften oder eine Bewirtung angeboten, sind Hygienemaßnahmen empfohlen, die eine Keimverschleppung auf Geschirr, Zeitungen, Zeitschriften und Personen verhindern sollen.

Es wird generell empfohlen, auf Zeitschriften und Bewirtung zu verzichten.

Personal- und Kundenmanagement

  • Personalmanagement: Bei Schichtplänen sollten möglichst jeweils dieselben Personen zu gemeinsamen Schichten eingeteilt werden, um Kontakte einzuschränken. So kann auch bei Infektionsfällen auf Personalreserven zurückgegriffen werden.
  • Verdachtsfälle unter den Beschäftigten oder bei Kunden: Beschäftigte/Kunden mit Symptomen einer Atemwegserkrankung oder dem Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion haben dem Salon oder Studio fernzubleiben. Besteht bei anwesenden Beschäftigten der Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion, zum Beispiel bei Symptomen wie Husten, Fieber, Schnupfen sowie Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns, oder ist ein Antigen-Schnelltest positiv, hat die betroffene Person die Arbeitsstätte unverzüglich zu verlassen und sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Eine zeitnahe Abklärung und Information des Arbeitgebers oder der Arbeitgeberin ist dringend zu empfehlen, um betriebliche Infektionscluster schnell zu erkennen und eindämmen zu können.
  • Psychische Mitarbeiter-Belastungen durch Corona minimieren: Die Corona-Pandemie lässt bei vielen Beschäftigten Verunsicherung und Ängste entstehen. Dazu kommen eine lang andauernde hohe Arbeitsintensität, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz (medizinischen Gesichtsmasken) sowie Atemschutzmasken oder mögliche konflikthafte Auseinandersetzungen mit der Kundschaft unter den Pandemiebedingungen. Diese zusätzlichen psychischen Belastungen sollten in der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt und geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Weitere Hilfestellung bietet die DGUV-Handlungshilfe „Psychische Belastung und Beanspruchung von Beschäftigten im Gesundheitsdienst während der Coronavirus-Pandemie“.
  • Kundenmanagement:
    • Der Zutritt von Kunden und Kundinnen oder anderen Personen, zum Beispiel Handwerks-, Kurier- und Lieferdienste, sollte möglichst nur nach Terminvereinbarung erfolgen. Kunden und Kundinnen und andere Personen sind über die Schutzmaßnahmen zu informieren.
    • Personen mit COVID-19-Symptomen und solche, für die behördliche Quarantäne angeordnet ist, dürfen den Salon oder das Studio nicht betreten. Darauf sollte bereits bei Terminvereinbarung hingewiesen werden.
    • Die Dokumentation von Kundenkontaktdaten richtet sich nach den Vorschriften der Bundesländer.

Textilmanagement

  • Arbeitskleidung: Siehe hierzu Punkt 6.1
  • Umhänge und Handtücher: Umhänge und Handtücher sind nur 1mal zu verwenden und im Anschluss vor weiterem Einsatz am Kunden bei mind. 60°C zu waschen oder alternativ mit einem viruziden Waschmittel. Es wird der Einsatz von Einmalhandtüchern empfohlen.

Sie benötigen zu diesem Punkt Equipment für Ihr Unternehmen?  Im Folgenden finden Sie die Artikel – Sie können diese direkt in den Warenkorb legen und zum Schluss gesamt eine Bestellung aufgeben, um den Anforderungen der Corona-Schutzverordnung zu entsprechen.   

4 Sanitär- und Pausenräume im Speziellen

  • Die Pausen der Mitarbeiter sind generell möglichst im Freien darzustellen.
  • Es ist hinreichend Desinfektionsmittel – vorzugsweise hypoallergene Varianten bereitzustellen.
  • Alternativ zu hypoallergenen Desinfektionsmittelvarianten ist zusätzlich hinreichend Hautschutz bereitzustellen.
  • Die Bereitstellung sollte kontaktlos erfolgen.
  • Es sind generell Einmalhandtücher / Zellstoff zu verwenden.
  • Sanitärräume sollen nach jeder Benutzung gereinigt werden:
    • Sprühdesinfektion des Waschbeckens
    • Sprühdesinfektion der Toilette – insbesondere der
      • Toilettenbrille
      • Spülabzug
      • Toilettenpapierhalter
      • Türklinken und Handläufe
  • Pausenräume im Speziellen:
    • Optimalerweise sollte sich nur 1 Mitarbeiter im Pausenraum befinden – die Anzahl der Mitarbeiter im Pausenraum ist generell auf ein Minimum zu reduzieren.
    • Entsprechend der Abstandsregel ist die Bestuhlung und Platzsituation in den Pausenräumen anzupassen.
    • Nach jeder Pause des Mitarbeiters soll der Pausenraum bezüglich der benutzten Bereiche desinfiziert werden. Lebensmittel sowie benutztes Geschirr und Ähnliches soll nach der Pause direkt weggeräumt werden – idealerweise direkt gespült werden.
    • Um den Mindestabstand von 1,5m bei Aufenthalt von mehr als 2 Mitarbeitern im Pausenraum in der Regel zu visualisieren, sind Bodenmarkierungen anzubringen.
    • Der Pausenraum ist nach jeder Pause zu lüften – im ideal soll dauergelüftet werden.

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5 Lüften im Generellen

Ein Luftaustausch sollte regelmäßig alle 20 Minuten erfolgen. Dies gilt für alle Arbeits-, Pausen- und Sanitärräume – auch bei ungünstiger Witterung. Empfohlen wird:

  • Fenster und Salon- bzw. Studiotür komplett öffnen und idealerweise für Durchzug in den Räumen sorgen (Querlüftung).
  • 3 bis 5 Minuten lüften im Winter (schneller Luftaustausch aufgrund hohen Temperaturunterschieds zwischen Innenraum und Außenluft).
  • 10 bis 15 Minuten lüften im Sommer (langsamer Luftaustausch aufgrund geringen Temperaturunterschieds zwischen Innenraum und Außenluft).
  • Eine kontinuierliche Lüftung über gekippte Fenster kann ergänzend sinnvoll sein, um ein zu starkes Ansteigen einer möglichen Konzentration virenbelasteter Aerosole in der Raumluft
  • Bei Verwendung von Raumluftanlagen muss folgendes sichergestellt werden:
    • Es muss hinreichend Außenluft zugeführt werden oder der Umluftanteil über einen geeigneten Filter geleitet werden. Kann ein Umluftbetrieb nicht vermieden werden, sollen nach Möglichkeit höhere Filterstufen eingesetzt werden (zum Beispiel von Klasse F7 auf F9), sofern technisch möglich können auch HEPA-Filter der Klassen H13 oder H14 verwendet werden.
    • Geräte, die die Konzentration virenbelasteter Aerosole reduzieren (zum Beispiel Luftreiniger), dürfen ebenfalls nur ergänzend zu Lüftungsmaßnahmen eingesetzt werden, wenn sie sachgerecht aufgestellt, betrieben und instandgehalten werden (Reinigung, Filterwechsel usw.). Die Geräte müssen mit geeigneten Filtern ausgerüstet sein.

Pausenräume sind grundsätzlich regelmäßig zu lüften. Sollten mehrere Personen gleichzeitig die Pausenräume nutzen müssen, sollten diese durchgängig gelüftet werden.

6 Arbeitsbekleidung und persönlicher Schutzausrüstung

Besonders strikt ist auf die ausschließlich personenbezogene Benutzung jeglicher persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und Arbeitsbekleidung zu achten. Die personenbezogene Aufbewahrung von Arbeitskleidung und PSA ist getrennt von der Alltagskleidung zu ermöglichen. Dies soll konkret bedeuten:

  • Arbeitskleidung:
    • Arbeitskleidung soll täglich gewechselt und gewaschen werden – min. bei 60°C oder mit einem entsp. viruziden Waschmittel.
    • Direkt vor und nach der Arbeit soll die Kleidung mit einer geeigneten Textildesinfektion besprüht werden, um eine Kontamination mit Virionen als Infektionsgefahr zu minimieren. Praxisorientiert können sich hier die Mitarbeiter gegenseitig einsprühen.
    • Jedem Mitarbeiter ist hinreichend Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen:
      • Medizinischer Mund- und Nasenschutz bzw. FFP2-Maske entsp. der Landesverordnungen. Empfohlen werden generell FFP2-Masken.
      • Handschuhe
      • Gesichtsschilder
      • Hände-Desinfektion
      • Gerätedesinfektion
      • Flächendesinfektion
    • Mund-Nasen-Schutz (medizinische Gesichtsmaske):
      • Beschäftigte tragen mindestens einen Mund-Nasen-Schutz, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann und andere technische Maßnahmen wie Abtrennungen zwischen den Arbeitsplätzen nicht möglich sind. Weiterhin gelten hier im Speziellen die vorgeschriebene Bedeckung von Mund und Nase nach den jeweiligen Verordnungen der Länder.
      • Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass ein Schutz der Beschäftigten durch den Mund-Nasen-Schutz nicht ausreichend ist, sind Atemschutzmasken (FFP2-Masken oder gleichwertige Atemschutzmasken) zu tragen. Tragen zum Beispiel Kundinnen oder Kunden bei gesichtsnahen Tätigkeiten wie Make-up, Rasur oder Bartpflege keinen Mund-Nasen-Schutz, müssen Beschäftigte mindestens eine FFP2-Maske oder eine gleichwertige Atemschutzmaske tragen – ohne Ausatemventil. Nach Maßgabe der Gefährdungsbeurteilung können außerdem Schutzkleidung und Augenschutz notwendig sein.
      • Mund-Nasen-Schutz oder Atemschutzmasken sind nach Herstellerangaben zu verwenden und zu wechseln. Bei Durchfeuchtung sind sie sofort zu wechseln. Die Verwendung von Atemschutzmasken kann zu erhöhten Belastungen führen. Es wird deshalb empfohlen, die Tragezeiten durch andere Tätigkeiten oder regelmäßige Kurzpausen zu reduzieren. Durchschnittlich zumutbare Tragezeiten sind in der Gefährdungsbeurteilung festzulegen. Konkret wird empfohlen:
        • Eine medizinische Maske nach jeder Kundenbedienung zu wechseln.
        • Eine FFP2-Maske täglich zu wechseln.
        • Das generelle Tragen von FFP2-Masken wird empfohlen.
      • Soweit bekannt, kann der Impf- oder der Genesenen-Status der Beschäftigten sowie des Kunden oder der Kundin bei der Wahl der Atemmasken in der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden. Auch im engen unmittelbaren Kontakt mit einem Abstand unter 1,5 Metern zwischen vollständig Geimpften oder Genesenen kann auf Atemschutzmasken verzichtet werden. Jedoch muss von vollständig geimpften oder genesenen Beschäftigten in diesen Fällen mindestens ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
      • Der Betrieb hat den Beschäftigten den Mund-Nasen-Schutz und die persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen. Die Beschäftigten sind im Umgang damit zu unterweisen. Die Unterweisung kann auch durch externe Schulungen – beispielsweise durch ein Webinar – erfolgen. Die Unterweisung gilt insbesondere bezüglich:
        • An- und Abnehmen der Maske.
        • Wann Masken zu tragen sind (Länderverordnungen berücksichtigen)
        • Wie Masken zu tragen sind
        • Wie lange die entsprechenden Masken getragen werden dürfen.
      • Darüber hinaus sind weitreichendere Regelungen der Länder oder des Bundes verpflichtend und ebenfalls von Arbeitgebern oder Arbeitgeberinnen umzusetzen.

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7 Händedesinfektion

  • Handdesinfektion der Mitarbeiter
    • Die Handdesinfektion der Mitarbeiter hat zu erfolgen:
      • Vor Arbeitsbeginn.
      • Nach jeder Kundenbedienung.
      • Nach dem Ausziehen von Handschuhen.
      • Vor dem Auf- und Absetzten des Mund- und Nasenschutz.
      • Die Handdesinfektion der Mitarbeiter soll nach jedem Dienstleistungsfaktor erfolgen:
    • Werden keine hypoallergenen Hand-Desinfektionsmittel verwendet, so ist gleichsam regelmäßig eine Handpflege zu applizieren.
    • Bei sichtbaren oder spürbaren Verschmutzungen sind die Hände vor der Desinfektion zu waschen.
    • Darüber hinaus gilt der Hautschutz- und Händehygieneplan für das Friseurhandwerk in Pandemie-Zeiten.
  • Händedesinfektion der Kunden
    • Vor dem Betreten des Salons – innerhalb der ersten 2 Quadratmeter des Salons sollten sich die Kunden die Hände desinfizieren.
    • Weiterhin sollte sich der Kunde vor jedem verlassen und bei Widereinkunft am Platz die Hände mit dem an jedem Arbeitsplatz möglichst befindlichen Desinfektionsmittel speziell für den Kunden desinfizieren.

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8 Gerätedesinfektion

  • Arbeitsutensilien wie Kämme, Bürsten, Pinsel, Schwämme, Nagelfeilen, Zangen, Nadeln, Geräte und Instrumente sollen die Beschäftigten kundenbezogen nutzen. Gemeinsam genutzte Arbeitsmittel wie Föhne, Telefon oder Tastaturen sowie Oberflächen, die regelmäßig berührt werden (Ablageflächen, Friseurstuhl, Behandlungsliegen usw.), sind wie im aktuellen Hygieneplan vorgesehen zu reinigen. Dies soll konkret bedeuten:
    • Alle am Kunden zu einem Dienstleistungsfaktor verwendeten Geräte sind nach dem Dienstleistungsfaktor mit einem Geeigneten Desinfektionsmittel (z.B. einer Sprüh-Desinfektion) zu desinfizieren.
    • Jeder Mitarbeiter sollte an seinem Arbeitsplatz über eine entsprechende Sprühdesinfektion verfügen.

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9 Flächendesinfektion

  • Der Arbeitsplatz soll nach jeder Kundenbedienung mit einer geeigneten Flächendesinfektion desinfiziert werden. Optimalerweise sind die Plätze (Stuhl, Ablage, Spiegel und Weiteres) mit der Flächendesinfektion anzusprühen und anschließend abzuwischen.
  • An jedem Arbeitsplatz sollte sich eine Flächendesinfektion befinden.

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10 Reisegewerbe

Alle bezeichneten Punkte gelten uneingeschränkt auch für Reisegewerbe

11 Unterweisung und aktive Kommunikation

Unterweisungen zum Arbeitsschutz müssen auch während der Pandemie durchgeführt und dokumentiert werden. Die Kommunikation der Präventions- und Arbeitsschutzmaßnahmen gegen das SARS-CoV-2-Infektionsrisiko muss sichergestellt werden. Unterweisungen der Salon- oder Studioleitungen sorgen für Handlungssicherheit.

Bei der Vorbereitung der Unterweisung kann sich die Salon- oder Studioleitung durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit oder den Betriebsarzt oder die Betriebsärztin beraten lassen.

12 Arbeitsmedizinische Vorsorge und Schutz besonders gefährdeter Personen

Erforderliche arbeitsmedizinische Vorsorge hat auch in der Ausnahmesituation der Pandemie weiterhin stattzufinden. Auch die betriebsärztliche Beratung, vor allem zu Impfungen, besonderen Gefährdungen aufgrund von Vorerkrankungen oder individuellen Dispositionen, muss zur Verfügung stehen. Personen, bei denen wegen Vorerkrankungen ein schwerer Verlauf einer COVID-19 zu befürchten ist, sollen auf die Wunschvorsorge hingewiesen werden. Ängste und psychische Belastungen sollten ebenfalls thematisiert werden können.

Der Betriebsarzt oder die Betriebsärztin schlägt geeignete weitere Schutzmaßnahmen vor, wenn die normalen Arbeitsschutzmaßnahmen nicht ausreichen. Gegebenenfalls kann der Arzt oder die Ärztin der betroffenen Person auch einen Tätigkeitswechsel empfehlen. Die Salon- oder Studioleitung erfährt davon nur, wenn der oder die Betreffende ausdrücklich einwilligt. Arbeitsmedizinische Beratung kann auch telefonisch erfolgen; einige Betriebsärzte und Betriebsärztinnen bieten eine Hotline für die Beschäftigten an.

13 Generelle Regelungen (insbesondere 3G-Regel – Ausschnitt)

Bund und Länder arbeiten bei der Eindämmung der Corona-Pandemie zusammen. Für die konkrete Umsetzung sind die Bundesländer verantwortlich. Für Geimpfte, Genesene und Getestete gelten Erleichterungen. Die Regeln im Überblick:

  • Hygieneregeln: Bundesweit gelten die Abstands- und Hygieneregeln weiter – auch für geimpfte und genesene Personen.
  • 3G-Regel – Erleichterungen für Geimpfte, Genesene oder Getestete: Spätestens ab dem 23. August gilt die 3G-Regel 8dies kann von Bundesland zu Bundeslang variieren). Geimpfte, genesene oder getestete Personen dürfen Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe aufsuchen. Dazu kommen auch die Innengastronomie, der Besuch von Veranstaltungen in Innenräumen sowie die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, beim Sport im Innenbereich und bei Beherbergung. Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, benötigen einen Antigenschnelltest (max. 24 Stunden alt) oder PCR-Test (max. 48 Stunden alt). Ob ein Antigen und/oder ein PCR-Test vorzusehen ist, wird bundeslandspezifisch entschieden.  Weiterhin können die Länder vorsehen, dass die 3G-Regel ganz oder teilweise ausgesetzt wird, solange die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis stabil unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern liegt.
  • Geltungsbereich der 3G-Regel: Die 3G-Regel wird bundeslandspezifisch umgesetzt. Sie gilt für alle ab sechs Jahren generell und darüber hinaus für Schüler.
  • Kosten für Tests: Der Bund wird das Angebot kostenloser Bürgertests für alle mit Wirkung vom 11. Oktober 2021 beenden. Für Personen, die nicht geimpft werden können und für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt (insbesondere Schwangere, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren), wird es weiterhin die Möglichkeit zum kostenlosen Antigen-Schnelltest geben.
  • Private treffen und Verhalten in der Öffentlichkeit: In Regionen mit einer sehr niedrigeren Infektionslage können weitreichende Erleichterungen festgelegt werden. Entscheidend sind die Corona-Regeln des jeweiligen Bundeslandes. Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten nicht mehr für Geimpfte und Genesene. Damit werden zum Beispiel bei privaten Zusammenkünften geimpfte und genesene Personen nicht mehr mitgezählt. Auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nach dem Infektionsschutzgesetz entfallen für diese Personengruppen.

14 Körpernahe Dienstleistungen und die 3G-Regel

  • Friseursalons und körpernahe Dienstleistungsbetriebe sind unter Auflagen zur Hygiene und der 3G-Regel geöffnet. Danach haben Geimpfte, genesene oder getestete Personen Zutritt.
  • Es muss ein Testkonzept für die Mitarbeiter bestehen, welches bundeslandspezifisch ausgelegt werden muss. Dies soll konkret bedeuten: Jedes Belegschaftsmitglied muss sich idealerweise täglich mindestens auf Basis eines Antigen-Tests nach dem 4-Augen-prinzip testen.  Hierzu muss eine entsp. Schulung stattgefunden haben sowie eine Meldung des Betriebes bei der entsp. Landesregierung.
  • Ein Testkonzept für das Personal wird vorausgesetzt. Die Regelungen vor Ort trifft das jeweilige Bundesland.
  • Die bereits bezeichneten Punkte (2-12) sind einzuhalten bzw. zu berücksichtigen.
  • Es besteht die Pflicht der Kontakterfassung, welche aber bundeslandspezifisch geregelt werden kann.

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